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Der dort heimische Fisch ist die Marmorata (salmo trutta marmoratus). Die Marmorata hält sich tagsüber gerne unter Steinen und an Felswänden auf und geht in den Morgen- und Abendstunden auf die Jagd auf Artgenossen und Koppen.
Unterhalb der Lepena beginnt die Trophy-Strecke der Soča. Hier werden neben Marmoratas auch sterilisierte Regenbogenforellen, teils in kapitaler Größe, besetzt. Da die autochtone, schlanke Soča Äsche vor ca. 10 Jahren aufgrund nicht geklärter Ursachen aus diesem Bereich verschwand und die Bachforelle nicht mehr besetzt werden darf (Hybridisierung mit der Marmorata) ist die Regenbogenforelle fischereilich die einzige Alternative. Marmoratas sind lichtscheu und nicht leicht zu fangen. Durch den teils sehr starken Kajak-, Rafting- und Canyoningbetrieb in den Sommermonaten, der auch vor niedrigen Wasserständen nicht Halt macht, lässt sich die Marmorata untertags kaum sehen. Nach 21 Uhr darf nicht mehr gefischt werden und somit sind die Chancen, einen dieser wunderschönen Fische zu fangen sehr gering, obwohl Elektrobefischungen eine sehr hohe Marmoratadichte ausweisen. Die Regenbogenforellen fühlen sich in der Soča sehr wohl und tolerieren den Kajakbetrieb besser. Allerdings sind auch sie im kristallklaren Wasser nicht einfach zu überlisten.
Mit Glück kann man im bis zu 9 m tiefen Wasser beim Ausgang der Schlucht auch einmal eine der wirklich großen Marmoratas von über 1 m Länge zu Gesicht bekommen. Es gibt sie noch, die urtümlichen Riesen der Flüsse Sloweniens, wenn auch ihr Fang eher nur zufällig erfolgt und das dazu notwendige Gerät(Streamer bis 35 g Gewicht!) besser an einer Spinn- als an einer Fliegenrute gefischt werden sollten. An den Gewässern des Slowenischen Fliegenfischerclubs ist Spinngerät jedoch nicht gestattet.
Bei Kobarid öffnet sich der Fluss und hier waren ursprünglich auch viele Äschen zuhause. Durch den Einflug des Kormorans wurde ihr Bestand jedoch arg dezimiert. Die lokalen Fischzuchtanstalten sind jedoch bemüht den Bestand zu erhöhen und es wird angestrebt eine Besatzkapazität von 200000 Soča-Äschen zu erreichen. Besetzt werden hier Kormoran bedingt nur 2+ Fische. Der Kormorandruck auf den Fluss hat inzwischen etwas nachgelassen. 500 Vögel pro Jahr dürfen inzwischen hier erlegt werden.
Kontakte:
Die Idrija ist ein ebenfalls sehr mächtiger Fluss, der unterhalb von Most na Soči in die Soča mündet und wohl den besten Marmoratabestand Sloweniens aufweist. Während der Unterlauf neben Marmoratas, Regenbogenforellen und Äschen auch Cypriniden (v.a. Baraben, Döbel) beherbergt, ist der Oberlauf beider Stadt Idrija reine Forellenregion. Wunderschöne vollkommen naturbelassene Flussstrecken erwarten den Fliegenfischer hier. Das Wasser der Idrijca ist ebenfalls kristallklar doch vom Charakter her eher mit den österreichischen Alpenflüssen zu vergleichen. Die Steine im Fluss weisen einen leichten Algenbelag oder Quellmoosbewuchs auf, was auf verbesserte Nahrungsbedingungen hinweist.
Der Fischer kann hier also die Ruhe am Fluss voll genießen.
Es
wird behauptet, dass bei Niedrigwasser der Fluss in einem Syphon
verschwindet sich und auch die Forellen in den unterirdischen See
zurückziehen, um bei steigendem Grundwasser wieder in den Fluss
zurückzukehren. Eine Tatsache, der ich nicht ganz meinen Glauben schenken
wollte.
Als ich jedoch
Bilder des Tales sah, wie es sich gewöhnlich zweimal pro Jahr zeigt, wenn
das in den Bergen versickerte Grundwasser (Schneeschmelze oder Regen) nach
oben drückt, verschlug es mir fast den Atem. Das Tal steht dann mehrere
Meter(!) unter Wasser und nur die Baumkronen sind zu sehen. Der
Grundwassersee (nicht durch Oberflächenwässer entstanden), der dann
anschwillt, reicht bis an die Ortschaft von heran.
Der Fischbestand des Unec , vor allem der Bestand an Äschen ist enorm. Auch große Bachforellen beherbergt der Fluss. Es werden am Unec keine Fische besetzt. Der Fischbestand ist also völlig autochton.
Der Teil der Strecke oberhalb der Brücke bei wird stark befischt und ist somit auch extrem schwierig zu befischen. Fliegen der Größe 20 und kleiner sind hier Standard. Auch für das Fischen mit der Nymphe sind Vorfächer von zumindest 4 m Länge und Spitzen von 0.12 mm an manchen Stellen ein absolutes Muss.
Beim Nymphenfischen sollten
Goldkopfnymphen gemieden werden. Pheasant Tails, Flashback Pheasant
Tails oder Gammarus Imitationen sind hier eine gute Wahl. Auch das
Streamerfischen ist gestattet. Es kommen auch Hechte im Fluss vor!
Die Sava Bohinjka entspringt aus dem Wocheiner See (Bohinjsko Jezero). Der Wasserstand der Sava korrelliert somit mit dem Stand des Sees. Es ist jedoch praktisch immer kristallklar und bietet optimale Voraussetzungen für eine exzellente Fischerei. Neben Äschen, Bach- und Regenbogenforellen kommen auch Bachsaiblinge und Huchen vor. .
Die Sava Bohinka und die Sava Dolijnka sind die besten Huchengewässer Sloweniens. Für das Fischen auf Huchen braucht es jedoch eine eigene Lizenz und nur in Begleitung eines Guides darf dem König der Alpenflüsse auf den Leib gerückt werden. Aber auch für Forellen- und Äschenfischer ist die Sava Bohinjka ein Paradies.
mehr Information:
Apparthotel Triglav
Fishing Slovenia: http://www.ribiska-druzina-tolmin.si/
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