Fly Fishing Slovenia

 

 

Soča

 

Idrijca

 

Unica (Unec)

 

Sava Bohijnka

 

 

 

Die Soča

 

  

 

 

 

Die Soča, auch als Smaragdener Fluss bekannt, ist die Perle Sloweniens. Das kristallklare, blaugrüne Wasser des Flusses begeistert augenblicklich einen jeden, der an diesem Fluss steht. Die Soča entspringt im Triglav Nationalpark. Der sehr kalte Fluss hat dort den Charakter eines Bergbaches, der sich teils tief in den Berg gefressen hat. In diesem Bereich werden keine Fische besetzt und die Fischerei ist dort gesperrt.

 

 

 

Der dort heimische Fisch ist die Marmorata (salmo trutta marmoratus). Die Marmorata hält sich tagsüber gerne unter Steinen und an Felswänden auf und geht in den Morgen- und Abendstunden auf die Jagd auf Artgenossen und Koppen. 

 


salmo trutta marmoratus (Soča phenotype)

 

 

 

 

Die Fischerei an der Soča beginnt auf Höhe der Mündung der Lepena. Dort liegt das Camp Klin, eine bekannte Unterkunft zu der auch ein Campingplatz gehört. Auch die Lepena kann befischt werden. Die Fischerei an diesem kristallklaren Bach ist jedoch sehr heikel und mehr als einen oder zwei Fischer pro Tag verträgt der Fluss nicht.

 

 

 

Unterhalb der Lepena beginnt die Trophy-Strecke der Soča. Hier werden neben Marmoratas auch sterilisierte Regenbogenforellen, teils in kapitaler Größe, besetzt. Da die autochtone, schlanke Soča Äsche vor ca. 10 Jahren aufgrund nicht geklärter Ursachen aus diesem Bereich verschwand und die Bachforelle nicht mehr besetzt werden darf (Hybridisierung mit der Marmorata) ist die Regenbogenforelle fischereilich die einzige Alternative. Marmoratas sind lichtscheu und nicht leicht zu fangen. Durch den teils sehr starken Kajak-, Rafting- und Canyoningbetrieb in den Sommermonaten, der auch vor niedrigen Wasserständen nicht Halt macht, lässt sich die Marmorata untertags kaum sehen. Nach 21 Uhr darf nicht mehr gefischt werden und somit sind die Chancen, einen dieser wunderschönen Fische zu fangen sehr gering, obwohl Elektrobefischungen eine sehr hohe Marmoratadichte ausweisen. Die Regenbogenforellen fühlen sich in der Soča sehr wohl und tolerieren den Kajakbetrieb besser. Allerdings sind auch sie im kristallklaren Wasser nicht einfach zu überlisten.

 

 

Besonders schön ist die Schluchtstrecke der Soča. An der engsten Stelle ist sie nur gerade einen Meter breit und sehr tief. Allerdings sollten auch in diesem Bereich die Wochenenden wegen dem Bootsbetrieb gemieden werden. Unter der Woche lässt es sich jedoch hier recht ungestört fischen.

 


gute Rainbow aus der Schlucht

 

Mit Glück kann man im bis zu 9 m tiefen Wasser beim Ausgang der Schlucht auch einmal eine der wirklich großen Marmoratas von über 1 m Länge zu Gesicht bekommen. Es gibt sie noch, die urtümlichen Riesen der Flüsse Sloweniens, wenn auch ihr Fang eher nur zufällig erfolgt und das dazu notwendige Gerät(Streamer bis 35 g Gewicht!) besser  an einer Spinn- als an einer Fliegenrute gefischt werden sollten. An den Gewässern des Slowenischen Fliegenfischerclubs ist Spinngerät jedoch nicht gestattet.

 


Lydija Omerzu mit kapitaler Regenbogenforelle
 aus der Schluchtstrecke der Soca (Trophy Strecke)

 

Bei Kobarid öffnet sich der Fluss und hier waren ursprünglich auch viele Äschen zuhause. Durch den Einflug des Kormorans wurde ihr Bestand jedoch arg dezimiert. Die lokalen Fischzuchtanstalten sind jedoch bemüht den Bestand zu erhöhen und es wird angestrebt eine Besatzkapazität von 200000 Soča-Äschen zu erreichen. Besetzt werden hier Kormoran bedingt nur 2+ Fische. Der Kormorandruck auf den Fluss hat inzwischen etwas nachgelassen. 500 Vögel pro Jahr dürfen inzwischen hier erlegt werden.

 

 

 

Bei Tolmin endet der absolut natürliche Lauf des Flusses in einem Stausee. Die Fischerei ist im See ist sehr beliebt und auch erfolgreich. Sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus ist jedoch auch hier nur die Fliege gestattet. Aus dem See stammt auch die bislang größte Marmorata, ein Fisch von 25 kg Gewicht, der verendet aufgefunden, jedoch in Form eines Präparats für die Nachwelt erhalten wurde.


 

Kontakte:

 


Most na Soči:

 

Vila Noblesa Lodge

Branco Gašparin s.p.

Drobocnik 2

5216 Most na Soči

Slovenija

Tel: +386 5 381 3116
Tel: +386 5 388 7542
Fax:+386 5 381 3117

vila-noblesa@siol.net

Tolmin:

Hotel Krn
Viago D.O.O.
MESTNI TRG 3
522o Tolmin
Slovenija
Tel: + 386 (0) 5388 1911
Fax: + 386 (0) 5388 1061
hotel.krn@siol.net
www.hotel-krn.com

Kobarid
:

Hotel Hvala
Topli Val ****
Cvetka in Vladimir Hvala s.p.
Trg svobode 1
5222 Kobarid
Slovenija
Tel: +386 (0) 538 99 300
Fax:+386 (0) 538 85 322
topli.val@siol.net

www.topli-val.si

 

 


 

 

 

 

 

 

Die Idrijca

 

 

Die Idrija ist ein ebenfalls sehr mächtiger Fluss, der unterhalb von Most na Soči in die Soča mündet und wohl den besten Marmoratabestand Sloweniens aufweist. Während der Unterlauf neben Marmoratas, Regenbogenforellen und Äschen auch Cypriniden (v.a. Baraben, Döbel) beherbergt, ist der Oberlauf beider Stadt Idrija reine Forellenregion. Wunderschöne vollkommen naturbelassene Flussstrecken erwarten den Fliegenfischer hier. Das Wasser der Idrijca ist ebenfalls kristallklar doch vom Charakter her eher mit den österreichischen Alpenflüssen zu vergleichen. Die Steine im Fluss weisen einen leichten Algenbelag oder Quellmoosbewuchs auf, was auf verbesserte Nahrungsbedingungen hinweist.

 

 

Wie auch die Soča ist die Idrijca im wesentlichen unverbaut und schlängelt sich wie eh und je durch das Tal. Wer sich hier auskennt, der kann die großen Marmoratas gut beobachten. Fische mit über 20 kg Gewicht gibt es mehrere im Fluss, doch sie zu fangen ist wieder etwas Anderes. Im Oberlauf ist vor allem auch die Fischerei auf Äschen sehr erfolgversprechend. Dem Fliegenfischerclub "Zavod Za Ribistvo Slovenije"  ist es gelungen sich gegen den nationalen Kajakverband durchzusetzen und zu verhindern, dass neben der Idrijca auch die Bakca und Trebustnica nicht mit Booten befahren werden dürfen.

 

 

 Der Fischer kann hier also die Ruhe am Fluss voll genießen.

 

   

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Die Unica (Unec)

 

 

Der Unec ist für die einheimischen Fischer die Perle Sloweniens, das beeindruckendste Stück Fischwasser. Vor allem für die Italienischen Nachbarn ist er so etwas wie ein heiliger Fluss.

Er ist mit den englischen Kreideflüssen vergleichbar .Der Unec wir durch starke Grundwasseraufstöße gespeist. Unter dem Tal liegt ein riesiger, mehrere Kilometer langer unterirdischer See, ein Labyrinth aus unterirdischen Flussläufen und Wasserfällen das zu gewissen Zeiten auch per Boot und Führer über 16 km Länge befahren werden kann und sogar eigenes Leben (Höhlenschrecken) aufweist.

 

 

Es wird behauptet, dass bei Niedrigwasser der Fluss in einem Syphon verschwindet sich und auch die Forellen in den unterirdischen See zurückziehen, um bei steigendem Grundwasser wieder in den Fluss zurückzukehren. Eine Tatsache, der ich nicht ganz meinen Glauben schenken wollte. Als ich jedoch Bilder des Tales sah, wie es sich gewöhnlich zweimal pro Jahr zeigt, wenn das in den Bergen versickerte Grundwasser (Schneeschmelze oder Regen) nach oben drückt, verschlug es mir fast den Atem. Das Tal steht dann mehrere Meter(!) unter Wasser und nur die Baumkronen sind zu sehen. Der Grundwassersee (nicht durch Oberflächenwässer entstanden), der dann anschwillt, reicht bis an die Ortschaft von  heran.
 

 


Wenn der Grundwassersee anschwillt, versinkt das Tal.

 

 

Der Fischbestand des Unec , vor allem der Bestand an Äschen ist enorm. Auch große Bachforellen beherbergt der Fluss. Es werden am Unec keine Fische besetzt. Der Fischbestand ist also völlig autochton.

 


Unica Äsche

Gammarus (tied by Carlos Furlan)

   

Der Teil der Strecke oberhalb der Brücke bei  wird stark befischt und ist somit auch extrem schwierig zu befischen. Fliegen der Größe 20 und kleiner sind hier Standard. Auch für das Fischen mit der Nymphe sind Vorfächer von zumindest 4 m Länge und Spitzen von 0.12 mm an manchen Stellen ein absolutes Muss.

 

   

Beim Nymphenfischen sollten Goldkopfnymphen gemieden werden. Pheasant Tails, Flashback Pheasant Tails oder Gammarus Imitationen sind hier eine gute Wahl. Auch das Streamerfischen ist gestattet. Es kommen auch Hechte im Fluss vor!
 

  


Unterhalb der Brücke darf nur mit der Trockenfliege gefischt werden. Die Fliegen sollten je nach Schlupf gewählt werden. „Match the hatch!“, lautet hier die Devise. Einfach ein Muster dranzuhängen und auf einen Biss zu warten, wie dies an einigen Voralpenflüssen möglich ist, läuft hier nicht. Detailgenaue Imitation ist hier gefragt!
 

 
Natur pur!

 

 


 

 

 

 

Die Sava Bohinjka

 

 

Die Sava Bohinjka entspringt aus dem Wocheiner See (Bohinjsko Jezero). Der Wasserstand der Sava korrelliert somit mit dem Stand des Sees. Es ist jedoch praktisch immer kristallklar und bietet optimale Voraussetzungen für eine exzellente Fischerei. Neben Äschen, Bach- und Regenbogenforellen kommen auch Bachsaiblinge und Huchen vor. .

 

          

Die Sava Bohinka und die Sava Dolijnka sind die besten Huchengewässer Sloweniens. Für das Fischen auf Huchen braucht es jedoch eine eigene Lizenz und nur in Begleitung eines Guides darf dem König der Alpenflüsse auf den Leib gerückt werden.

Aber auch für Forellen- und Äschenfischer ist die Sava Bohinjka ein Paradies.

 

 

mehr Information:

Angelverein Bohinj

 

Apparthotel Triglav

Tel: +386
4 572 33 71
Fax: +386 4 5723371 
Mob.Tel. + 385 41 55 23 23 )
Tel. (Austria): + 43 664 308 94 90

www.flyfishing-slovenia.com
info@flyfishing-slovenia.com

 

Fishing Slovenia:   http://www.ribiska-druzina-tolmin.si/

 

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