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Fliegenfischen in Montenegro
Reiseinformationen Montenegro

Reiseinformationen für Montenegro

Als Mitteleuropäer, der das Land an der Grenze zu Albanien besucht, muss man sich ein bisschen umgewöhnen. Überall sichtbar sind noch die Reste der Blütezeit, der "goldenen Jahre" unter Tito, wie sie die Einheimischen nennen, als die Felder alle noch gut bewirtschaftet waren und jeder Arbeit hatte. Heute sind viele arbeitslos und junge Montenegriner suchen ihr Glück in der EU oder in Übersee. Vieles ist verwahrlost und mit dem Wegwerfen von Abfall nehmen es die Bewohner offenbar nicht so genau. Dies muss man sich bewusst sein, wenn man nach Montenegro reist. Trotzdem wird überall gebaut, doch den vielen kleinen Dingen, mit denen der Mitteleuropäer seine Städtchen schmückt, wird eher weniger Bedeutung geschenkt.

Es kann auch mal sein, dass für ein paar Stunden kein Wasser aus dem Hahn kommt, weil irgendwo in der Stadt an einer Wasserleitung gearbeitet wird oder gar der Strom ausfällt. Es funktioniert dort halt alles ein bisschen anders. Es empfielt sich deshalb immer, ein paar Euros in Reserve zu halten, denn es kann sein, dass durch Stromausfall keine Bankomaten laufen und dann laufen auch keine PCs auf der Bank. Somit haben sie dann keine Möglichkeit, an Geld kommen(!). Ich habe dies selbst erlebt und war froh, dass ich unbewusst vorgesorgt hatte. Übrigens, Sie haben richtig gehört, in Montenegro bezahlt man mit dem Euro. Zwar wäre dies von der EU aus eigentlich gar nicht möglich, doch Montenegro führte einfach den Euro ein. Das macht es für uns natürlich leichter.

In Ulcinj gibt es viele Unterkünfte vom Hotel bis zu Appartements etc. Manche davon sind sehr schön und von hohem Standard, manche weniger, dafür aber sehr günstig. In jedem Fall ist es wichtig, dass man vor Ort jemanden hat, der sich um alles kümmert und der verlässlich ist. Sie müssen sich nämlich registrieren, wenn Sie ankommen und Lizenzen zum Fischen müssen gekauft werden. Selbst die Fischerei vom Strand ist kostenpflichtig. Wenn man selbst und ohne lokale Hilfe alles organisieren möchte, kann man leicht Fehler machen und dann kann dies sehr teuer werden, denn wieviel Sie schliesslich bezahlen, steht in den Sternen und ist in Montenegro leicht vom Beamten abhängig. Ich würde es nicht darauf ankommen lassen, und vor allem auch nicht von schwarz arbeitenden Bootsvermietern ein Boot zu beziehen oder in illegalen Unterkünften zu nächtigen. Das ist im ohnehin günstigen Montenegro garantiert am falschen Ort gespart. Ihre Anfragen in Bezug auf die Fischerei gehen deshalb direkt an den einzigen lizenzierten Touroperator in Montenegro weiter, sodass Sie sich wirklich um nichts kümmern müssen und den Urlaub geniessen können.

Zum Schluss noch etwas sehr positives. Die Montenegriner sind ein friedliches Volk und die Kriminalitätsrate ist niedrig, wahrscheinlich deutlich niedriger als in den meisten EU Staaten. Es ist also ein sicheres Reiseland. Die einzige Kriminalität im Land ist die Korruption, doch damit kommen Sie gewöhnlich nicht in Kontakt. Sie essen und trinken in Montenegro sehr gut, üppig und vor allem auch günstig. Mietautos kosten in etwa Euro 35 pro Tag und für zwei oder mehrere Tage Eur 30.- pro Tag. Dies ermöglicht ihnen ein unabhängiges Erkunden der Gegend. Im Sommer kann es allerdings Stunden dauern, um mit dem Auto durch Ulcinj zu fahren. Ein Scooter ist dann die bessere Wahl. Versicherungen für ausgeliehene Objekte, ... nun ja, die gibt es wahrscheinlich nicht. Wenn Sie ängstlich sind, verzichten Sie auf den fahrbaren Untersatz und lassen sich abholen. Dies ist bei den Fischereipauschalen ohnehin inbegriffen.

 

Geniale Fischerei und sehr gute Betreuung

Zu guter letzt und darauf kommt es an: Die Salzwasserfischerei ist genial, eine organisierte Berufsfischerei vor der Küste gibt es nicht. Die Fische, die sie fangen, gehören ihnen. Sie können somit entscheiden, ob Sie sie zurücksetzen oder ein paar Häppchen mit nach Hause nehmen möchten. Bitte geben Sie die Fische nicht dem Bootsführer, wenn Sie dafür keinen Gebrauch haben. Dies würde einem Ausverkauf der Gewässer gleichkommen, denn Käufer finden sich überall.

Ihr Betreuer vor Ort ist rund um die Uhr für Sie da, falls Sie ihn brauchen. Jeder Kunde bekommt ein Mobiltelefon mit lokaler Karte, sodass er seinen Touroperator jederzeit kontaktieren kann. Einer aussergewöhnlichen Fischerei steht somit nichts im Wege. Nehmen Sie einen Anlauf und versuchen Sie ihr Glück auf die schnellen Kämpfer der Adria. Auch Sie werden begeistert sein!

Copyright © Günter Feuerstein