Have any Questions? +01 123 444 555

Fliegenfischen am Jurrassic Lake Lago Strobel

Jurassic Lake - Regenbogengiganten mit der Fliege

Jurassic Lake - ein See der Superlative

 

In Mitten der argentinischen Anden wartet die Pampa mit einer Destination der Superlative auf:
Nicht weniger als die beste Forellenfischerei der Welt verbirgt sich in der schroffen Landschaft!

 

Der Jurassic Lake findet seinen Ursprung, wie fast alle Seen dieser Region, in der vulkanischen Vergangenheit der patagonischen Anden. Geothermale Aktivität ist eines der Schlüsselelemente, warum die Fische zu solchen Monstern heranwachsen. Die durchschnittliche Wassertemperatur unterschreitet niemals die 8 Grad Celsius Marke, was zur Folge hat, dass die Fische ihre Fressaktivität zu keiner Zeit stark reduzieren oder gar einstellen. Kurz, sie mästen sich das ganze Jahr über. Doch alleine die Wassertemperatur lässt die Fische nicht zu den Giganten werden, zu denen sie in weiten Teilen abwachsen. Das Geheimnis liegt in der Nahrung.

Proteinreiche Klein-Krustentiere wie Krill und Gammarieden bevölkern in einer schier unglaublichen Dichte die Uferregion des Sees. Die Flussmündung des Rio Branacuso, welcher den einzigen Zu- und Laichfluss bildet, bedingt die enorme Anzahl von Fischen in der Uferregion rund um das LOOP Jurassic Lake Camp und ist Garant für eine erfolgreiche Fischerei über das ganze Jahr. Im Gegensatz zu unseren heimischen Fischen erfolgt der Laichaufstieg in mehreren, meist vier, Zyklen, was für uns Fliegenfischer bedeutet, dass stets Fisch in der Mündung auf- oder absteigt. Auch optisch macht sich dieser Zyklus bemerkbar; so sind die Fische aus dem See in der Regel silberblank, wohingegen die Flussfische durch ihr farbenprächtige Laichkleid imponieren.


 

Auf Grund der extremen Windverhältnisse wird der See nur in absoluten Ausnahmefällen vom Boot oder Pontoon Boot befischt. Falls man jedoch das Glück haben sollte, so stehen die Chancen auf einen Weltrekord nicht schlecht. So belegen zwei Fische von 122cm (2007) und 130cm (2008) bei einem geschätztem Gewicht von knapp unter 30 Pfund, dass dieses Ziel mehr als nur eine vage Vermutung darstellt. Selektive Gemüter werden in dem tief zerklüfteten Tal des Zuflusses eine "klassische" Fischerei erleben, wie es sie sonst auf der Welt kein zweites Mal gibt.

Der Zufluss bietet beste Voraussetzungen um großen Einzelfischen mit der Trockenen nach zustellen. Berücksichtigt man die Dimensionen, kann das schon mal heißen, dass eine Minky Maus genau das Richtige ist.


Gerätewahl

Sowohl die Fischgröße und Dichte, als auch das rauhe Terrain, erfordern Gerät, dass absolut einwandfrei funktioniert. Spezialgerät ist dennoch nicht erforderlich. Eine rückradstarke 9ft. - 10ft. lange 8er Rute, wie sie jeder Hecht und Meerforellenfischer zu Hause hat wird auch dort gute Dienste leisten. Für den Zufluss empfiehlt sich die klassische 9ft. 5/6er. 100yds. Backing und eine kurzkeulige Schnur (Floating bis Sink III für den See – Floating für den Fluss) für windige Verhältnisse, sowie 9 bis 12ft. lange Vorfächer mit einer 0,35 – 0,30er Spitze komplettieren die Verbindung zum Fisch.


Fliegen

Auch in Punkto Fliegenwahl sind die argentinischen Forellen nicht sehr selektiv: von sehr großen dunklen Streamern, wie z.B. Lucky Divern oder String Leeches über klassische Meerforellenmuster bis hin zu kleinen Nymphen findet alles einen geeigneten Abnehmer. Wichtiger als das Muster ist die Führung, die nicht zu schnell ausfallen darf. Wie auch immer die Fliegenwahl ausfällt, solange ausreichend da sind ist man auf der sicheren Seite, denn oftmals überleben selbst hartnäckige Muster nur ein paar Fischkontakte, bevor sie, wie viele andere Fliegen zuvor auf den eigens eingerichteten Equipment-Friedhof wandern.


Anreise

Der Weg zum Jurassic Lake führte uns von Frankfurt zum Buenos Aires International Airport - gut 16 Stunden, abhängig von Zwischenstopps, sollte man für diese Anreise rechnen. Je nach Ausgangspunkt führt der Weg mit einem nationalen Flug nach Rio Gallegos (Private Estancia Las Buitreras – Meerforellen) oder El Calafate (Jurassic Lake Camp), was gut 4 Stunden in Anspruch nimmt. Kaum aus dem Flieger gestiegen übernehmen nun die jeweiligen Campmanager und führen zu den Lodges/Camps. In der Regel erreicht man diese am Nachmittag, so dass noch genügen Zeit ist um sich zu akklimatisieren oder, und das ist sicherlich der bessere Weg, um bereits die ersten Würfe zu wagen.


Jedem Reisenden sollte bewusst sein, dass das Jurassic Lake Camp fernab der Zivilisation liegt und nur mit Gelände tauglichen Allradfahrzeugen erreichbar ist; zwar besteht auch die Möglichkeit sich mit eine privaten Flugunternehmen in Verbindung zu setzten und einen Helikopter zu buchen, was aber nicht die Regel ist. Das ehemals provisorische Zeltcamp an der Mündung des Zuflusses ist geräumigen Zelten auf festem Boden gewichen und verfügt mittlerweile sogar über fest eingerichtete Sanitäreinrichtungen. Der Service von Loop Adventures umfasst auch 3 volle Mahlzeiten lokaler Köstlichkeiten. Die Erinnerung an eine typisch argentinisches Asado, eine Art Barbeque, wird Sie noch lange nach dem Rückflug umschmeicheln.


Preise 2012

01.11.2011 bis 14.01.2012 sowie 10.03. bis 28.04.2012

6 Tage - EUR 3400,-

3 Tage - EUR 2890,- 

 

 

16.01. bis 06.03.2012
6 Tage - EUR 2900,-
3 Tage - EUR 2290,-

 

Im Preis enthalten:
Fischerei, Unterbringung im Zeltcamp, Transport per 4WD, (ein Guide für zwei bis drei Angler, bzw. ein Guide für einen Angler,) regionale Fischereilizenzen

Im Preis nicht enthalten:
Flug nach Buenos Aires, eventuelle Übernachtung in Buenos Aires, Flug nach Gallegos, Lodge/Transfer Fee, alkoholische Getränke, Trinkgelder, eventuelle Sonderexkursionen, Flughafensteuer


Saison

Die Saision beginnt Ende Oktober und zieht sich bis in den späten März, wobei der Hauptaufstiegszyklus von Oktober bis zum Januar die meisten Fische in die Flussmündung drückt. In dieser so genannten High-Season führt der Rio Barancuso konstant mehr Wasser und lässt die Fische weit bis ins Hinterland aufsteigen. Mit den steigenden Temperaturen des argentinischen Sommers, sinkt der Wasserstand des Zuflusses und somit auch die Anzahl der aufsteigenden Fische – die Low Season hat begonnen. Neben der üblichen Wochenbuchung ist es nach Bedarf möglich eine halbe Woche, als Zusatzprogramm zum Rio Gallegos oder anderen Gewässern, zu buchen.


 

Buchungsanfrage

 
Wie haben Sie uns gefunden?*
Bitte rechnen Sie 3 plus 8.
 
Copyright © Günter Feuerstein